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Reproduzieren eines Kunstwerks mit der Hornet

Matthias Wenzel | 01/Feb/2018

WENZEL durfte wieder einmal zeigen, was mit der „Hornet“ alles möglich ist. Dieses Mal scannte unser Team ein Gemälde, das in Mischtechnik gefertigt wurde, um es auf Kunstdruckpapier zu reproduzieren.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir hatten die Ehre, ein Gemälde der Malerin Renate Wendling zu duplizieren. Die Künstlerin brachte ein Werk zu uns, das in Mischtechnik gefertigt wurde (Acryl auf Papier). An manchen Stellen des Bildes wurden Goldflocken in die noch feuchte Farbe eingedrückt (siehe Fotos zum Durchblättern). Warum wir eine Kopie anfertigen sollten?
Zur Vorgeschichte des Auftrags muss man folgendes Wissen: Das Werk war Teil einer Ausstellung in der Orangerie im Englischen Garten. Eine Interessentin erzählte der Malerin ihre Geschichte und begründete damit, dass Sie das (eigentlich unverkäufliche) Werk unbedingt für sich  haben "muss". Dies bewog Frau Wendling dazu, eine Kopie anzufertigen.

  • Reproduzieren eines Kunstwerks mit der Hornet
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Eigentlich flach genug für den Durchlaufscanner

Sie entschloss sich, das Bild abzufotografieren und in einem Drogeriemarkt auszudrucken. Das Ergebnis war zwar zufriedenstellend, aber an das Orginalmaß von 70 x 50 cm kam dies natürlich nicht heran, weswegen WENZEL ins Spiel kam. 
Selbstverständlich hätten wir dieses Kunstwerk kurz und schmerzlos durch den Durchlaufscanner lassen können. Allerdings sind die Farben und das Goldelement so empfindlich, dass das Bild gelitten hätte. Die wesentlich schonendere Variante lieferte die Hornet.

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Gemälde-Scan: Sauber ausgeleuchtet

Weiterhin bietet unser Mega-Scanner eine exzellente Ausleuchtung, so dass die Farben gleichmäßig und brillant rauskommen. Nachdem wir das Papier auf der Scanoberfläche fixiert hatten, ging es ans Scannen und – natürlich – an die Nachbearbeitung. Anschließend erfolgte der Druck auf das Kunstdruckpapier „William Turner“. Dieses Papier imitiert am ehesten das verwendete Material der Malerin, da es leicht strukturiert ist und damit eine interessante Haptik aufweist. Sogar das Gold-Element kommt sehr gut raus, wie die Gegenüberstellung Original und Reproduktion beweist (RECHTS das Original, LINKS die Kopie auf dem Papier William Turner):

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Ergebnis: Ein hervorragender Scan, eine exzellente Kunst-Reproduktion und – das Wichtigste – eine zufriedene Kundin, die von der Kopie so angetan war, dass sie zugab, erst die Reproduktion für das Original gehalten zu haben. Sie bestätigte, dass sie nun wesentlich leichter – wie sie es selbst nennt – „loslassen“ kann und der Interessentin das Bild überlässt. ABER: Sie wird Original und Kopie nebeneinander legen und sie entscheiden lassen, welche Version sie möchte, ohne Hinweis darauf, welche Version denn welche ist. Man darf gespannt sein, worauf die Wahl fällt. 

Möchten Sie ebenfalls ein Gemälde scannen? Auch hinter Glas oder im Rahmen ist dies möglich. Melden Sie sich jederzeit bei uns.

 Ihr

Matthias Wenzel